Wander- u. Radtourenvorschläge für Familien mit Kindern

Familie Prange auf dem Bödefelder Hollenpfad

Was muss eine Wanderung mit Kindern haben? Eine spannende Geschichte, Tiere, Wasser, ein Gipfelkreutz und einen Spielplatz. Alle diese Kriterien haben wir im Sommer auf dem Bödefelder Hollenpfad bei Schmallenberg angetroffen. Los ging es am Friedhof in Bödefeld. Nach einem Anstieg erreichten wir als erstes Ziel (ca 1,5 km) das erste Highlight. Während die Kinder an einem Bachlauf mit Wasserädern spielten, konnten die Erwachsenen die Waldesruhe genießen. Frisch gestärkt wagten wir den Aufstieg auf den Kehlenberg (621 m). Obwohl die Aussicht eher mau war, wurden wir durch das einzigartige Gipfelkreuz entschädigt. Da es kein Gipfelbuch gab, machten wir uns an den Abstieg. Dann war es Zeit für die Mittagspause. Gut, dass wir an einer Schutzhütte (ca 2,5 km) vorbeikamen und den Ausblick auf Bödefeld genießen konnten. Unser Weg führte an einem Wildgehege vorbei und wir konnten das ein oder andere Reh entdecken.

hollenpfad Doch warum heißt der Weg Hollenpfad? Das erfuhren wir auf dem nächsten Abschnitt unserer Wanderung. Vor vielen Jahren lebten die kleinen Hollen in den Höhlen bei Bödefeld und halfen den Menschen. Doch nachdem raffgierige Menschen die Edelsteine der Hollen haben wollten, stürzten die Höhlen ein. Die Hollen wurden seitdem nicht mehr gesehen.

Die Anstrengung von Auf- und Abstiegen machte sich bemerkbar und wir nutzten das Tretbecken Unter dem Nonnenstein (ca. 5,5 km) für eine Rast mit Abkühlung. Auf einen schmalen Pfad fanden wir immer wieder liebevoll gestaltete Hollen und erfuhren auch das ein oder anderen wissenswerte über Bödefeld. Um zu dem Naturspielplatz an der Walkenmühle zu gelangen, mussten wir den Bach überqueren. An dem Spielplatz machten wir unsere letzte groß Rast, bevor wir am unteren Teil des Wildgeheges wieder zurück zum Auto gegangen sind (7,5 km). Zum Schluss haben wir uns noch die Schwarze Hand in der Bödefelder Kirche angeschaut. Aber das ist eine andere Geschichte.

Philipp und Frank auf dem Ruhrtalradweg

reinorangeIn den Sommerferien haben wir unsere Fahrräder flott gemacht, einen Rucksack für die kleinen Pausen gepackt und uns früh morgens auf den Weg zum Hüstener Bahnhof gemacht. Mit dem Zug ging es bis nach Herdecke. Bereits in den letzten Sommerferien haben wir den ersten Teil des Ruhrradweges von Hüsten bis nach Herdecke mit dem Fahrrad bezwungen. Heute sollte unsere Reise an dieser Stelle weitergehen. In Herdecke angekommen, ging es mit dem Fahrrad auf dem Ruhrradweg vorbei an Witten, Bochum und Essen entlang der Ruhr weiter bis nach Duisburg. Am Rheinorange (Foto)hatten wir nach insgesamt 110 km unser Ziel erreicht. Es hat uns so viel Spaß gemacht, dass die nächste Tour für die Sommerferien schon in Planung ist.

Tim mit Freunden auf dem Airlebnisweg in Amecke

Geparkt haben wir beim Campingplatz an der Amecker Staumauer. Los ging es einmal um das Vorbecken. Zuerst haben wir Halt beim Piratenschiff am Heimathafen gemacht. Von dort ging es zum Wasserspielplatz. Auf dem nächsten Spielplatz konnten wir Seilbahn fahren, Klettern und Schaukeln. Den Barfußweg haben wir aufgrund der Kälte nicht genutzt. Kurz vor dem Ziel haben wir uns dann noch auf einer Slagline versucht.

Außer dem schönen Weg um den Sorpesee haben wir noch drei Türme bestiegen, an der Möhnetalsperre den Möhneturm (mit Klangweg), den Jübergturm im Sauerlandpark Hemer(mit Lichterherbst) und noch den Aussichtsturm Ebberg in Eisborn (Foto), verbunden mit der Wanderung zum Steinbruchsee. Das Arnsberger Eichholz zur Planung der Familienwanderung im nächsten Jahr haben wir auch bereits einmal erkundet.

 

 

Anschrift: SGV-Abt. Hüsten e.V., Am Vornhagen 1, 59759 Arnsberg - 1. Vors. Dagmar Klasmeier, 2. Vors. Ludger Weber - Wanderheim Zur Breloheiche