Wandini erzählt

Wie alles begann


Von: Wanda Schuh

Guten Tag! Ich bin Christopher Walauf das Kalb. Normalerweise werde ich Chris genannt. Ich lebe in einer Herde in Winterberg bei dem Bauern Cederick Von Guchjau. Es ist eine Plage bei ihm zu leben. Jeden Tag scheucht er uns von A nach B und motzt uns an weil wir mal zu langsam essen oder so ähnlich.

Meine Familie ist sehr groß.Wir leben auch mit anderen Kühen in der Herde die wir aber gar nicht kennen. Freunde allerdings habe ich wenig in der Herde. Mein bester Freund heißt Lukas und ist genauso alt wie ich. Meine andere beste Freundin heißt Lola und ist ein kleiner Spatz der mich immer überall hin begleitet. Zu guter letzt habe ich noch Annika die Maus die auch auf dem Bauernhof wohnt und mich oft besucht. Meine Hobbys sind: wandern, lesen, Freunde treffen und Spaß haben, verreisen, den Bauern ärgern.

So! Jetzt wisst ihr schon eine ganze Menge über mich.... Ups! Der alte Rabe (so nennen wir den Bauern) kommt gerade mit der Mistgabel also sollte ich mal kurz aufhören.

,,Hey! Alle Viecher in den Stall! Aber etwas zackig, wenns geht, jetzt ist schon fast 10 Uhr!” schrie der Bauer über den Hof als wäre die Sau los. Glücklich sah er auch nicht aus. Aber das wunderte keinen. Schließlich war er das letzte Mal vor ungefähr 4 Jahren glücklich. Als er dann später die Mistgabel hob und einer Kuh den Popo versohlte, rannten alle schnell rein. In dem nicht so großen Stall quetschten sich alle zusammen - was sie eigentlich jeden Abend tun. ,,Pssst! Chris??” Christopher sah sich um und bemerkte die kleine Maus Annika auf dem rechten seiner vorderen Hufe. ,,Komm mal schnell!”,flüsterte sie. Das tat er nun auch und versuchte sich irgendwie durch die Menge durchzuquetschen ohne das jemand etwas bemerkte. Das war ganz schön schwierig, denn die meisten hatten ganz schön viel Speck und es dauerte etwas bis er hindurch kam.

,,Was ist denn los?” fragte Chris endlich, als er es durch die Herde hindurch geschafft hatte. ,,Sieh mal!” sagte Annika und zeigte dabei so deutlich wie möglich so dass er sehen konnte auf eine, zwei nein drei und immer mehr herabfallende Schneeflocken, die glänzend auf dem vollgekackten Boden landeten. Eine etwas größere landete auf seiner Nase und er musste Niesen, so dass Annika fast wegflog. ,,Schnee?? Und das im April?”,wunderte sich Lola, die plötzlich vor ihnen landete und auch schon von dem geschmolzenen Schnee klitschnass war. ,,Ich habe sogar gehört, dass Morgen die Piste auch wieder auf macht!

Na? Sollen wir?”,fragte sie. Beide nickten eifrig. ,,Aber nicht ohne mich!”,meinte jemand der nach einem Luka aussah. ,,Was machst du denn hier?” ,,Denkst du, ich bemerke deine nächtliche Tour nicht? Ich wäre fast hingefallen!” Chris entschuldigte sich: ,,Tut mir leid!” ,,Entschuldigung! Darf ich mal was anmerken?”,wütete Annika, ,,Wieso sollen wir morgen auf die Piste wenn da die Sau los ist. Warum können wir nicht jetzt ?” ,,Stimmt! Lola kann ja ganz einfach über das Tor fliegen und uns das dann aufmachen.” Keine zehn Minuten später standen sie schon vor dem mit Schnee bedeckten Bauernhof auf Skiern. ,,Jetzt geht‘s lohos, jetzt geht‘s lohos! JUHUU!” Luka freute sich schon dumm und dämlich. ,,Reg dich mal ab Dornröschen”, beruhigte Lola ihn. Die Piste war nicht weit entfernt, also mussten sie nicht weit laufen. Mit dem Lift konnten sie ja nicht fahren, da dieser noch ausgeschaltet war.

Also sind alle den großen Berg hoch gelaufen, wo noch mehr Schnee lag. ,,Irgendwie bin ich mir nicht so sicher! So viel Schnee... So hoch!”zitterte Annika - und zwar nicht nur wegen der Kälte. Luka freute sich so stark, dass er schon schrie: „Los, los, los, los, los, los!”

Doch dann..., plötzlich hörte er auf zu rufen. ,,Was war das?” Alle guckten nach oben und was sie dann sahen haute alle vom Hocker. Der Schnee fing an sich zu bewegen, er kam immer näher und näher. ,,Lauft!!!!!” schrie Annika. Selbstverständlich rannten alle so schnell sie konnten. Leider jedoch verschwand einer nach dem anderen in der Lawine. Erst Lola, Luka dann Annika und schließlich Chris. Sie wurden in die Ruhr gespült und schwammen mit dem ganzen Schnee davon.

Am nächsten Morgen lag Chris immer noch im Wasser und war jetzt an irgendeinem Ort den er nicht kannte. Der Schnee ist mittlerweile geschmolzen. War das ein Abenteuer dachte sich Chris. ,,Heee! Da schwimmt ja ein Kälbchen im Wasser!”, rief plötzlich ein Mann. Immer mehr Leute die an der Ruhr spazierten. Bemerkten das Kälbchen und erzählten es immer weiter.

Doch niemanden interessierte, das es viellleicht frieren oder gar ertrinken könnte. Sie wanderten einfach weiter. Nach einer ganzen Weile fasste sich ein Mann namens Franz ein Herz und zog das Kälbchen aus dem Fluss . Chris war ganz benommen und etwas Angst hatte er auch. Vor allem vor dem Bauern. Franz nahm Chris mit in ein Wanderheim und holte ihm eine Tasse Tee.

Chris fühlte sich schon sehr wohl, machte sich jedoch auch große Sorgen über seine Freunde. ,,Na, wie heißt du denn?”,fragte der Franz schließlich. Natürlich konnte er keine Kuhsprache verstehen.

,,Willst du vielleicht einen Namen?”,fragte er. ,,MMMUUUUUHHH!!” ,,Also ja? Wie wäre es mit... Wandini?”

Die Quizfrage zu dieser Geschichte: In welchem Fluss schwamm Wandini?

So geht es:

Du beantwortest dieses Quiz und bekommst bei der richtigen Antwort einen Punkt. Wenn Du zwölf Punkte hast, erwartet Dich ein schöner Gewinn.

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