Wandini erzählt - Teil 3

Auf dem Weg


Von: Wanda Schuh

Irgendwo
im Nirgendwo...

Nun ist Wandini schon drei Tage unterwegs. Das Kälbchen wurde nämlich vor drei Tagen von Markus dem Bierkutscher entführt und sollte für ihn arbeiten. Jetzt läuft Wandini irgendwo herum. Es macht ihm zwar nichts aus zu laufen, wenn Wandini aber wüsste, wo es wäre würde, es ihm etwas mehr Spaß machen.

“Mama, Mama! Da ist eine Kuh!!!” rief ein 5-jähriges Mädchen zu ihrer Mutter. Noch ungefähr sieben andere Leute sprachen über Wandini. das dort frei herumlief. Eigentlich war es ganz schön da, denn es standen viele Bäume dort, und auch ganz viele Tiere lebten hier. Wie zum Beispiel : Tauben, Spatzen, Ameisen, Eichhörnchen und noch viele mehr. Wandini sah ein Schild mit dem Namen “Am Hüttengraben”.

Erst dachte es, das wäre ein Ort, doch dann fiel ihm ein, dass das gar nicht sein kann, denn das Schild zeigt eine Straße an. Jetzt weiß Wandini zwar wo es ist, aber es kennt diese Gegend nicht. Also ging Wandini die Straße entlang und kam an die Ruhr, wo eine Brücke ans andere Ufer führte. Wandini zögerte, doch ihm blieb ja nichts anderes übrig, denn fragen konnte es keinen, es sei denn die Menschen sprächen seine Sprache. Am anderen Ufer sah es noch ein Schild.

Dieses zeigte aber keine Straße.

Dort stand: Hüstener Freiheitsweg.

Dies musste in die Freiheit führen. Weg von den Klauen des Bösen und wieder nach Hause. Es wusste zwar immer noch nicht, wo es war aber Wandini freute sich schon wieder nach Hause zu kommen und das spürte es sehr stark. Der Freiheitsweg führte plötzlich in einen Wald. Dort lief Wandini ungefähr eine halbe Stunde weiter, bis es zu einem Aussichtspunkt kam. Wie gerne Wandini doch da hoch wollte... aber wie? Schließlich ist es schwer mit Hufen zu klettern.

Nach einer weiteren Stunde bekam Wandini einen rießigen Hunger und großen Durst. Das letzte Mal hatte es vor einem Tag etwas gegessen, als ein alter Mann ihm eine Möhre gab und im Brunnen hat es etwas getrunken. Aber Wandini wusste, das es gleich ankommen würde und dann was trinken und essen konnte. Auf einmal roch es nach Gras. Den Geruch kannte es sehr gut, denn es mochte den Geruch von frischem Gras. Als Wandini weiter ging hörte es ebenfalls einen Rasenmäher, daher kam nämlich der Geruch. Da musste jemand den Rasen mähen. Jetzt wusste Wandini auch wieder, wo es war und auch wo es hin musste. Auf dem frisch gemähten Rasen standen zwei Männer die Wandini nur zu gut kannte: Friedhelm und Paul. Als die beiden Wandini sahen, fielen sich alle in die Arme. “Mann, wo warst du nur?”,fragte Paul. „Ja, wir alle haben dich gesucht!!” Wandini muhte und war glücklich wieder zu Hause zu sein, wo es bei seinen Freunden war. Was Wandini sich aber immer noch fragte: “Wo sind seine tierischen Freunde jetzt???”

Die Quizfrage zu dieser Geschichte:
Was stand auf dem ersten Schild, das Wandini sah?

So geht es:

Du beantwortest dieses Quiz und bekommst bei der richtigen Antwort einen Punkt. Wenn Du zwölf Punkte hast, erwartet Dich ein schöner Gewinn.

Formular ausfüllen oder anrufen unter
Tel. 02932/3039998 und die Antwort mit Adressangabe angeben.

Urheberrecht: Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf der Website der SGV-Abt. Hüsten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Barbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Dies gilt auch für die vom SGV Hüsten selbst erstellten Inhalte und Werke.

 

Anschrift: SGV-Abt. Hüsten e.V., Am Vornhagen 1, 59759 Arnsberg - 1. Vors. Dagmar Klasmeier, 2. Vors. Ludger Weber - Wanderheim Zur Breloheiche